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Palmengarten Frankfurt 2005


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Da ich in der N�he von Frankfurt wohne und schon fr�her von meinen Eltern immer mit in den Palmengarten in Frankfurt geschleppt wurde, wusste ich ganz genau, dass es dort auch fleischfressende Pflanzen zu sehen gibt. Also habe ich mich, als ich einen Freund in Frankfurt besuchte, gleich mit der Kamera aufgemacht und bin hingefahren.

Der Palmengarten ist im Prinzip ein riesiges Gel�nde mit vielen Gew�chsh�usern, in denen die verschiedenen Klimazonen landschaftlich perfekt nachgebaut wurden. Dann gibt es gro�e Parkanlagen, zum Beispiel einen Rosenpark. Auch Sonderaustellungen gibts immer wieder, momentan eine Terracotta-Ausstellung, eine Kornausstellung und eine "Naturfotos des Jahres"-Ausstellung (letztere sehr empfehlenswert).

Der Haupteingang ist ein gro�es Geb�ude, angelegt wie ein gro�er Torbogen. �ber dem eigentlichen Eingang und der Kasse befinden sich im Torbogen zwei Glash�user und ein Anzuchtraum. Dort stehen die Fleischis zwar nicht sehr sonnig, trotzdem wachsen die meisten richtig gut.




Die gro�e Fl�che mit Drosophyllum viel mir als erstes auf, sie stehen ganz vorne um m�glichst viel Licht abzubekommen. Und sie sahen auch richtig gut aus, wenn auch nicht ganz so buschig wie gew�hnlich. Den meisten fehlten auch die Klebetropfen. Aber in den Gew�chsh�usern waren sowieso keine Wanzen und Fliegen vorhanden.

In den Anzuchtstationen standen gro�e Tont�pfe mit vielen kleinen Pflanzen. Diese Tont�pfe werden anscheinend dann direkt in die Gew�chsh�user eingepflanzt. Anders kann ich mir die etwas seltsame Anordnung auf dem Foto links nicht erkl�ren. Auch habe ich leider vergessen, um welche Art es sich handelt.


Auch die Heliamphoras hatten anscheinend im Gew�chshaus mit Drosophyllum, Droseras und Zwergdroseras zusammen ideale Wachstumsbedingungen, so sehen diese Hybriden zumindest aus. An den einzelnen St�cken gab es so viele kleine Ableger, dass ich froh war, dass eine Scheibe dazwischen war, ansonsten h�tte ich da glatt einige mitnehmen m�ssen ;)


Im zweiten Gew�chshaus standen im Prinzip fast ausschlie�lich Sarracenien und Dionaeas. Die Dionaeas waren sehr langstielig und teilweise etwas zu gr�n f�r meinen Geschmack, ich denke dass sie einfach auf der falschen Seite standen. Seltsamerweise hatte man auch ein Schild dazugestellt, auf dem zu lesen war "sehr sonniger Standort". Manchmal richten sie die Gew�chsh�use eben mehr nach der Optik ein als nach den Bed�rfnissen der Pflanzen.

Die Schlauchpflanzen wachsen sehr gut, sie stehen in der Mitte des Gew�chshauses und bekommen dort einigerma�en viel Sonne. Es sind fast ausschlie�lich Hybriden, soweit ich das erkennen konnte. Gebl�ht haben nur sehr, sehr wenige. Auch hatten nur die Purpureas und Venosa-Hybriden deutliche Zeichnungen und eine r�tliche F�rbung. Der Rest der Pflanzen war, wie die Dionaeas, gr�n.


Das waren nat�rlich noch lange nicht alle Arten, die der Palmengarten in seinen zwei Gew�chsh�usern hatte. Es waren da zum Beispiel noch etliche Dr. regias. Leider sind die Fotos nichts geworden, da ich einen ung�nstigen Winkel zur Glasscheibe hatte. Das Licht hat reflektiert und man erkennt leider garnichts.
Die wirkliche Vielfalt des Zuchtraumes gibt das Foto rechts nat�rlich auch nicht wieder, aber es ist immerhin ein kleiner Einblick. Leider durfte man - wie immer - den Raum nicht betreten, auch nicht in Begleitung. Daher musste ich mal wieder durch die Scheibe fotografieren...


Also, hinfahren und angucken lohnt sich wirklich. Der Eintritt kostet 5 Euro, erm��igt 2,50. Am besten f�hrt man mit der S-Bahn zur Haltestelle Westend, die ist direkt nebenan. Man sollte sich dann allerdings einen ganzen Nachmittag Zeit nehmen um noch einige andere Sachen wie die W�stenh�user und die tropischen Regenw�lder anzuschauen. Der absolute Hammer ist momentan meiner Meinung nach die Naturfoto-Ausstellung. Jeder, der sich ein wenig f�r Fotografie interessiert, wird da nicht mehr rauskommen. So ging es mir zumindest ;)





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