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Drosera - Sonnentau





Spezielle Drosera-Komplexe:







Verbreitungskarte


Alle auf dieser Seite aufgef�hrten Drosera-Arten sind in der folgenden Verbreitungskarte eingezeichnet. Dabei habe ich mich gr��tenteils auf Angaben aus B�chern oder aus dem Internet bezogen. Teilweise kommen Arten auch gro�fl�chig vor, z.B. w�chst Drosera rotundifolia in "weiten Teilen Nordamerikas, Kanadas und Europas". Diese gro�fl�chigen Verbreitungen sind mit einem Strich mit runden Punkt etwa in die Mitte des Landes bzw. Gebietes gekennzeichnet. Der runde Punkt markiert auch Arten, die z.B. an mehreren kleinen Stellen in S�dafrika vorkommen. Statt mehreren kleinen Pfeilen in diese Gebiete wird wieder der Pfeil mit dem Punkt verwendet.
Die Karte dient als grobe Orientierung, wo und bei welchen Temperaturen die Pflanzen wachsen. Die Karte ist nach Klimazonen eingef�rbt.









Drosera aliciae

Herkunft: S�dafrika
Name: Englisch: Alice Sundew
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, mehrj�hrig
Gr��e: bis zu 7 cm Durchmesser
Bl�te: selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne, ganzj�hrig warm bei 20-35�C, vertr�gt auch kurzzeitig k�hlere Temperaturen, anspruchslos was Substrat und Luftfeuchte angeht
Schwierigkeitsgrad:

Drosera aliciae ist ein rosettenf�rmiger Sonnentau, der sehr viel Sonne vertr�gt. Er bevorzugt etwas lockereres Substrat, da er ansonsten nicht gut anwurzelt. Am besten mischt man etwas groben Quarzsand unter den obligatorischen Torf.
Drosera aliciae entwickelt im Vergleich zu capensis gr��ere Bl�tenstiele und dickere Samenkapseln, auch wenn er insgesamt viel kleiner ist. Die Bl�ten enthalten jede Menge Samen, sie befruchten sich von selbst beim Schlie�en der Bl�te, wie das bei vielen Sonnentauen der Fall ist.
Ansonsten ist diese Art nicht besonders anspruchsvoll, Probleme gab es bei mir einmal mit Blattl�usen, die ich nicht mehr absammeln konnte, spritzen kann man nichts und L�usest�bchen wirkten nicht. Auch habe ich immer wieder M�he beim Austopfen der Pflanzen, da man sie nicht richtig ins Substrat setzen und andr�cken kann. Die Wurzelbildung geht stark zur�ck, hat man sie erst einmal ausgetopft. Mittlerweile lasse ich sie, wo sie sind, das bringt am wenigsten Probleme.

Pflanzengruppe Nahaufnahme


Weitere Informationen zu Drosera aliciae:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 129 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Subtropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera aliciae | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera arcturi

Herkunft: Neuseeland und Australien, h�here Gebirgsregionen
Name: arktisch ?
Wuchs: terrestrisch, aufrecht wachsend, mehrj�hrig
Gr��e: 7 cm
Bl�te: wei�
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Im Sommer warm und sehr hell, im Winter Ruheperiode bei Minusgraden, Pflanze kann mit Schnee bedeckt sein. Sphagnum im Substrat notwendig
Schwierigkeitsgrad:

Drosera arcturi geh�rt zu der Gruppe der Carnivoren, die nur zu bestimmten Jahreszeiten fleischfressende Bl�tter ausbilden. Die Kultur ist sehr heikel, da den Pflanzen nicht das gewohnte Gebirgsklima geboten werden kann. Nach einem sonnigen, nicht zu warmen Sommer folgt in der Heimat ein kalter Winter mit Schnee, den die Pflanzen unterirdisch �berdauern. Im Fr�hjahr treiben sie dann wenige Bl�tter und Bl�ten.
So zumindest sollte es sein. Hier in Deutschland sieht das nat�rlich ganz anders aus. Erstens hat meine Pflanze immer mal wieder karnivore und nicht karnivore Bl�tter durcheinander ausgebildet. Zweitens wurde sie zum Herbst hin von einem auf den anderen Tag braun und trieb im Fr�hjahr auch nicht wieder aus. Einige Pflanzen habe ich nun im Moorbeet �berwintert und werde zum Fr�hjahr sehen, wie das funktioniert hat.

Drosera arcturi im Fr�hjahr �bergang nicht karnivor/karnivor Carnivores Blatt


Weitere Informationen zu Drosera arcturi:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 139| Carnivorous Plants of Australia Vol.3 von Allen Lowrie, S. 136 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Winterharte Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera arcturi





Drosera binata

Herkunft: Ostk�ste Australiens
Name: Englisch: Fork-leaved sundew
Wuchs: terrestrisch, aufrecht wachsend, mehrj�hrig
Gr��e: bis zu 25 cm
Bl�te: wei�e Bl�ten, selbststeril
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Im Sommer warm und sehr hell, im Winter Ruheperiode, Pflanze vertr�gt Fr�ste, solange die Wurzeln nicht einfrieren. Windgesch�tzter Stellplatz, sandiges Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Drosera binata geh�rt ebenfalls zu den einfachen Sonnentauen. Sie bildet lange Fangarme, welche sich ab einer gewissen H�he meist einfach gabeln und erst mit Fangtentakeln besetzt sind. Die Pflanze vertr�gt viel Sonne, kann im Sommer auch sehr gut drau�en stehen, wobei sie bei idealen Bedingungen zu richtigen B�schen anw�chst. Bei mir stehen die Pflanzen in gro�en K�beln, in denen sie sich gut ausbreiten k�nnen. Allerdings stellen Regen und St�rme ein Problem f�r diese "B�sche" dar, da die Fangarme sehr d�nn sind und unter dem Gewicht des Wassers oder bei Sturm sehr schnell umknicken bzw. flach auf dem Boden liegen. Dann sehen meine K�bel immer etwas plattgestampft aus, nach zwei Tagen Sonne ist aber eigentlich immer alles wieder in Ordnung. Wer genug Platz und Zeit hat, kann seinen Pflanzen ja einen Schutz bauen, z. B. hinter Glas stellen.
Immer wieder kommen irgendwelche Kreuzungen von Drosera binata auf den Markt, welche sich angeblich bis zu 14mal verzweigen. Mittlerweile glaube ich zwar, dass es solche Bl�tter gibt, aber ich glaube nicht, dass es vom Typ der Pflanze abh�ngt. Ich habe binatas, die ich als einfach Verzweigende erworben hatte, ein Jahr lang erf�llten sie das dann auch, dann begannen sie auf einmal bis zu 6fach verzweigte Bl�tter auszubilden, welche st�rkere Stiele hatten und wesentlich h�her wuchsen. Ich denke das h�ngt mit dem Alter und Pflegezustand der Pflanze zusammen.
Wer dieses R�tsel um die Verzweigungen aufkl�ren kann, melde sich doch bitte ;)
Immer wieder h�re ich, dass Drosera binata keine Samen ausbildet. Bei mir ist das nicht so, etwa 20% der Bl�ten bilden Samen aus. Allerdings nur bei wirklich gr�ndlicher Best�ubung von Hand.


frisch ausgerolltes Blatt, zweifach ver-
zweigt
Bl�tenstiel mit einigen wenigen Samen-
kapseln
Jungpflanze aus Blattsteckling Bl�te


Weitere Informationen zu Drosera binata:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 139 f| Carnivorous Plants of Australia Vol.3 von Allen Lowrie, S. 152 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Subtropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera binata | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera burmanni

Herkunft: Nordaustralien, Japan, Sri Lanka, Indien, Malaysia, Borneo, Papua-Neuguinea, Thailand
Name:
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, stirbt nach Bl�tezeit ab
Gr��e: bis zu 5 cm Durchmesser
Bl�te: wei�, selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle mit schnell beweglichen Randtentakeln (1-2 Sekunden)
Haltungsbedingungen: Tropisches Klima, Pflanze stirbt am Heimatort ab, sobald es k�hler wird. Luftfeuchte notwendig (>50%), sehr viel direkte Sonne, sandiges Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Einer der interessantesten und au�ergew�hnlichsten Sonnentaue �berhaupt, meiner Meinung nach: Er kann innerhalb von wenigen Sekunden lange Randtentakeln an den �u�eren Seiten der Bl�tter einklappen, so dass die Beute auf dem Blatt festgehalten wird. Dabei sind diese �u�eren Tentakeln nicht mit Klebetropfen besetzt, sondern haben eine Art Fu� an der Spitze, welcher auf die Beute aufgesetzt wird und sie aufs Blatt presst. Vielleicht gelingt es mir irgendwann noch einmal, von den Randtentakeln eine Mikroskopaufnahme zu machen, dann kann man es besser erkennen als auf den Fotos unten.
Ansonsten ist Drosera burmanni nicht besonders schwer zu halten, er ben�tigt Sonne, bekommt er zuwenig davon l��t seine Fangreaktion stark nach. Vermehren kann man ihn �ber Samen, das Substrat sollte auf jeden Fall mit Quarzsand aufgelockert werden. Lange Staun�sse ist zu vermeiden, ein paar Tage im Anstau k�nnen aber nicht schaden. Drosera burmanni darf auf keinen Fall zu k�hl stehen, da er schon bei Temperaturen unter 15� C abstirbt. Er muss ganzj�hrig warm und hell kultiviert werden, dann �berdauert er auch mal ein ganzes Jahr.

Drosera burmanii Randtentakeln Blatt mit Beute Die rote Form ('Humpty Doo')


Bl�te Pflanzen im Winter S�mlinge




Weitere Informationen zu Drosera burmanni:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 134| Carnivorous Plants of Australia Vol.3 von Allen Lowrie, S. 160 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Tropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera burmanni | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera capensis

Herkunft: S�dafrika
Name: benannt nach Herkunftsort (Cape Town), Deutsch: Kap-Sonnentau, Englisch: Cape Sundew
Wuchs: terrestrisch, aufrecht, mehrj�hrig
Gr��e: 15-20 cm
Bl�te: 4 rosafarbene Bl�tenbl�tter, 3 Griffel, selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne, ganzj�hrig 20-35�C, anspruchslos was Substrat und Luftfeuchte angeht
Schwierigkeitsgrad:

Die Anf�ngerpflanze �berhaupt. Jeder geht irgenwann mal in einen Baumarkt und f�ngt mit so einer Pflanze an. Dabei werden in vielen Baum�rkten mittlerweile fast h�ufiger die "Albino"-Formen capensis 'alba' angeboten, bei der die Fangtentakeln wei� bleiben.
Drosera capensis ist wirklich sehr gen�gsam, was die Kultur angeht. Sie �berlebt sogar Leitungswasser (ich war's h�chstpers�nlich, 12 Jahre, keine Ahnung von Carnivoren...). Man sollte ihr den Sommer �ber ein sonniges Pl�tzchen suchen, da sie bei zu wenig Sonne schw�chelt und sehr anf�llig gegen Blattl�use wird. Sie w�chst in fast jedem Substrat, bei mir am besten in reinem Torf oder Torf mit ein wenig Quarzsand. Den Winter �ber kann man entweder versuchen, die Pflanze an einem m�glichst sonnigen Platz oder mit Kunstlicht durchzukultivieren, oder, was wesentlich ges�nder ist, man l�sst sie an einem k�hlen Platz eine Ruhepause machen. Letzteres kr�ftigt die Pflanze und verhilft ihr im Fr�hjahr und im Sommer zu einer langen Bl�tezeit.
Drosera capensis gibt es neben der 'alba'-Form noch komplett in rot (capensis 'red'), mit besonders langen Fangarmen und so weiter...

Drosera capensis Drosera capensis 'alba' Bl�ten Fangbl�tter


Bl�tter Drosera capensis 'red' Nahaufnahme Stempel
und Staubbl�tter
Fangblatt


Weitere Informationen zu Drosera capensis:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 127 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Subtropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera capensis | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera capensis x aliciae (Drosera 'capiciae')

Diese relativ anspruchslose Pflanze ist eine Kulturhybride aus Drosera aliciae und Drosera capensis. Sie w�chst rosettenf�rmig und erreicht einen Durchmesser von fast 10 Zentimetern. Die Bl�tter sind l�nglicher und schmaler als die von Drosera aliciae, die Tentakeln setzen aber gleich am Blattanfang an, es gibt also keinen unbesetzten Blattstiel wie bei Drosera capensis. Blattstecklinge funktionieren sehr gut, Wurzelstecklinge ebenfalls.
Die Bl�te ist sehr interessant, sie hat nur 4 Bl�tenbl�tter und 3 Griffel, welche vielfach verzweigt sind. �hnlichkeiten mit Drosera capensis und Drosera aliciae sind aber erkennbar, zum Beispiel in der Farbe, Gr��e und Form der Bl�tenbl�tter.

Drosera capiciae Drosera capiciae Bl�te






Drosera dielsiana

Herkunft: S�dafrika, Zimbabwe
Name: benannt nach Entdecker Diels
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, mehrj�hrig
Gr��e: bis zu 4 cm Durchmesser
Bl�te: pinkfarbene Bl�te, selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne, ganzj�hrig warm bei 20-35�C, anspruchslos was Substrat und Luftfeuchte angeht
Schwierigkeitsgrad:

Drosera dielsiana ist ein rosettenf�rmiger Sonnentau, der �hnlich wie Drosera spatulata aussieht. Der einzige deutliche Unterschied an der Rosette sind die etwas breiteren Blatth�lse.
Vermehren kann man Drosera dielsiana �ber Samen und Blattstecklinge. Das funktioniert beides sehr gut, die Samen keimen in der Regel schneller als die meisten anderen Sonnentausamen.
Ansonsten stellt die Pflanze keine gro�en Anspr�che, sie ben�tigt einigerma�en viel Sonne und lockeres Substrat. Umtopfen mag sie nicht so gerne und zu kalte Temperaturen ebenfalls nicht. Im Winter macht sie eine Ruheperiode. Ich kultiviere regelm��ig auch einige Pflanzen durch, die dann den ganzen Winter unter Kunstlicht bl�hen und kr�ftig Samen ausbilden.

Jungpflanzen (1. Pflanze in 2. Reihe
ist eine Drosera aliciae)
Bl�te Bl�te


Weitere Informationen zu Drosera dielsiana:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 133
WEB:
http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera dielsiana | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera filiformis

Herkunft: Nordamerika
Name: Englisch: Thred-leaved sundew (?)
Wuchs: terrestrisch, aufrechte Wuchsform, mehrj�hrig
Gr��e: 25 cm
Bl�te: selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Ruheperiode im Winter bei 0-10�C, im Sommer warm und sehr hell.
Schwierigkeitsgrad:

Bei Drosera filiformis sind die Bl�tter rund wie bei Drosophyllum oder Byblis, die Tentakeln sitzen allerdings nur oben. Die Formen filiformis ssp. filiformis und filiformis x intermedia habe ich schon heil durch die deutschen Fr�ste gebracht. Man sollte den Pflanzen auf jeden Fall eine Winterruhe gew�hren.
Drosera filiformis vertr�gt viel Sonne und mag es auch den Sommer �ber nachts etwas k�hler. Ich kultiviere sie das ganze Jahr �ber im Moorbeet.
Die Samen von Drosera filiformis sind noch kleiner als die von Drosera capensis. Die Vermehrung �ber Blattstecklinge geht �hnlich wie bei Drosera rotundifolia sehr schnell und ist wesentlich effektiver als die Vermehrung �ber Samen.


Drosera filiformis x intermedia Bl�te von Drosera filiformis


Weitere Informationen zu Drosera filiformis:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 137 f
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Winterharte Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera filiformis





Drosera hamiltonii

Herkunft: S�dwestaustralien
Name:
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend
Gr��e: bis zu 6 cm Durchmesser
Bl�te:
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: ganzj�hrig warme, tropische Bedingungen, mag viel direktes Sonnenlicht, Anstauverfahren und sandiges Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Drosera hamiltonii kultiviere ich erst seit der JHV 2003, wo ich eine Pflanze (ich glaube von Rico...) bekommen habe. Diese wollte sich erst so garnicht bei mir eingew�hnen, bis sie schlie�lich den "Premiumplatz" bei mir auf der Dachfensterbank (S�dseite) erhielt. Dort wuchs sie den Winter �ber zu einer gro�en Pflanze heran. Trotz der einigerma�en niedrigen Luftfeuchtigkeit auf der Fensterbank (die Pflanze steht nicht abgedeckt) ist sie immer mit gro�en Klebetropfen bedeckt.
Die Vermehrung �ber Blattstecklinge war bisher sehr erfolgreich, aus jedem Blatt wuchs bisher mindestens ein Pfl�nzchen heraus. Auch wenn die Bl�tter komplett rot und teilweise schon braun werden, sollte man sie noch stehen lassen.
Ansonsten ist diese Pflanze leicht zu halten, wenn man erstmal den richtigen Standort gefunden hat.

Drosera hamiltonii Drosera hamiltonii


Weitere Informationen zu Drosera hamiltonii:
LITERATUR:

WEB:
http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera hamiltonii





Drosera indica

Herkunft: Australien, S�dafrika
Name:
Wuchs: stammbildend, kletternd oder anlehnend wachsend
Gr��e: 40 cm
Bl�te: selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Ganzj�hrig warm und hell kultivieren
Schwierigkeitsgrad:

Drosera indica ist ein recht einfach zu haltender und daf�r ziemlich spektakul�rer Sonnentau. Die Pflanze wird bis zu 40 Zentimeter hoch und bildet lange, an die Blattenden von Drosera binata erinnernde Fangarme. Sofern keine M�glichkeit zum Anlehnen oder Emporklettern besteht w�chst die Pflanze am Boden entlang. In Kultur sollte man sie neben anderen gro�en Pflanzen halten oder mit St�cken abst�tzen, um eine senkrechte Wuchsrichtung zu bekommen
Die Vermehrung von Drosera indica ist sehr leicht und schnell. Die Pflanzen bilden auch ohne Best�ubung reichlich Samen, diese keimen gut und die S�mlinge wachsen �hnlich schnell wie die der Gattung Byblis.

Drosera indica Bl�te


Weitere Informationen zu Drosera indica:
LITERATUR:

WEB:
http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera indica





Drosera madagascariensis

Herkunft: Madagaskar, S�dafrika
Name: nach Herkunft benannt
Wuchs: terrestrisch, stammbildend und aufrecht wachsend
Gr��e: bis zu 35 cm hoch
Bl�te: hellrosa, sehr klein
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: ganzj�hrig warme, tropische Bedingungen, mag viel direktes Sonnenlicht, Anstauverfahren und sandiges Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Drosera madagascariensis geh�rt eher zu den tropischen Sonnentauarten. Die Pflanzen m�gen es warm und sonnig, im Sommer k�nnen sie gut drau�en kultiviert werden. Die Pflanzen wachsen kletternd und bilden bis zu 35 cm hohe St�mmchen. Wachsen die Pflanzen in einer Gruppe, so k�nnen sich die St�mmchen gegenseitig st�tzen. Einzelne Pflanzen kippen leicht um, besonders wenn sie im Haus kultiviert werden und Wind und Wetter nicht gew�hnt sind.
Drosera madagascariensis w�chst bei mir am besten in sehr sandigem Substrat. Die Pflanzen lassen sich sehr gut �ber Samen und �ber Blattstecklinge vermehren. Ich habe diese Art ausgew�hlt, um ein Experiment in Sachen In vitro - Kultur durchzuf�hren und habe einige Bl�tter in destilliertes Wasser eingeschlossen. Es bildeten sich Stecklinge, die nach dem Aussetzen in Torft�pfe gut weitergewachsen sind. Drosera madagascariensis erscheint mir demnach �hnlich gut durch Blattstecklinge fortpflanzbar zu sein wie Drosera hamiltonii.

Pflanze Bl�te Fangblatt


Weitere Informationen zu Drosera madagascariensis:
LITERATUR:

WEB:





Drosera natalensis

Herkunft: S�dafrika, Madagaskar
Name:
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend
Gr��e: bis zu 5 cm Durchmesser
Bl�te:
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: ganzj�hrig warme, tropische Bedingungen, mag viel direktes Sonnenlicht, Anstauverfahren und sandiges Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Oftmals versteckt sich hinter einer Pflanze, die mit 'Drosera natalensis' beschriftet ist, irgendeine Form von Drosera spatulata. Dabei sind die Unterschiede besonders anhand der Blattform deutlich zu erkennen: Drosera natalensis besitzt l�ffelf�rmige Bl�tter, der �bergang zum runden Kopf des Blattes ist durch die d�nneren, langen Blattstiele und die stetige Verbreiterung viel undeutlicher als bei Drosera spatulata. Zudem wird Drosera natalensis gr��er (bis zu 6 cm in Kultur). Eine weitere Eigenschaft der Pflanze ist die Wuchsform der Rosette: die Mitte der Pflanze w�lbt sich oftmals leicht nach oben, w�hrend die Bl�tter nach au�en flach am Boden wachsen. Eine derartige Wuchsform steht im genauen Gegensatz zu den meisten anderen Arten, deren Bl�tter leicht nach oben wachsen (z.B. Drosera spatulata, siehe Bild bei der Art oben).
Was die Haltung angeht, unterscheidet sich Drosera natalensis allerdings in keinster Weise von den anderen rosettenbildenden Arten: m�glichst sonnig, das ganze Jahr �ber warm und feucht, sandiges Substrat wird bevorzugt.
Die Pflanze vermehrt sich wie alle leicht zu haltenden Sonnentaue sehr schnell �ber Samen. Diese Samen �hneln allerdings wiederum denen von Drosera spatulata (rundlich) nicht, sondern eher denen von Drosera venusta (l�nglich, Enden ausgezogen und gebogen). Die Pflanze bl�ht rosafarben und ist meiner Meinung nach selbstfertil.


Drosera natalensis Drosera natalensis Bl�te Bl�te


Antheren und Staubbeutel


Weitere Informationen zu Drosera natalensis:
LITERATUR:

WEB:





Drosera regia

Herkunft: einige wenige kleine Gebiete in S�dafrika
Name: "regia" -> K�nigin der Sonnentaue, englisch: King sundew
Wuchs: terrestrisch, aufrecht wachsend, mehrj�hrig
Gr��e: bis zu 1 m Durchmesser
Bl�te: pinkfarbne Bl�ten
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Im Sommer sehr hell, nicht �ber 35�C, im Winter etwas k�hler (15-20�C), Wuchs geht zur�ck. Gro�e T�pfe und sandiges Substrat, keine unn�tigen Wurzelst�rungen
Schwierigkeitsgrad:

Wie der Name schon sagt: Die K�nigin unter den Sonnentauen. Ihre Bl�tter k�nnen bis zu einem Meter L�nge erreichen und damit schon fast aus dem Rahmen der �blichen Zimmerpflanzen herausfallen.
Ausgewachsene und junge Pflanzen halte ich im Anstau und im Sommer drau�en. Im Winter stehen die Pflanzen im Wintergarten, in dem zwischen 10 und 15�C sind. Dabei werden zum zun�chst alle Bl�tter braun und nur ein gr�ner Trieb bleibt erhalten. Im Fr�hjahr treiben die Pflanzen dann wieder aus.
Drosera regia l�sst sich nicht �ber Blattstecklinge vermehren, daf�r aber �ber Wurzelstecklinge und Samen. Wurzelstecklinge sind allerdings besonders bei jungen Pflanzen nicht empfehlenswert, da diese durch St�rungen des Wurzelwerkes �fters einfach eingehen. Auf diese Art sind mir schon 3-4 Pfl�nzchen einfach schwarz geworden und umgefallen.
Noch einiges zum Bezug dieser Pflanze: Gro�e Pflanzen sind schwer zu bekommen und meistens extrem teuer. Auf keinen Fall sollte man versuchen, diese Art bei ebay oder sonstwo zu ersteigern. Da sie bei Spezialg�rtnereien wie Plantarara extrem selten angeboten wird (was nicht zuletzt mit dem heiklen Versand zusammenh�ngt), sehe ich die einzigen sinnvollen Bezugsquellen in (frischen!) Samen (z.B. GFP-Samenzentrale) oder B�rsen f�r fleischfressende Pflanzen, auf denen die Preise sich in Grenzen halten.

Drosera regia S�mling
(etwa 1/2 Jahr alt)
Nahaufnahme eines Blattes Gr��ere Pflanze von Dirk Weigel Nahaufnahme Blatt


Ausgewachsene Pflanze Bl�ten Nahaufnahme Bl�ten


Weitere Informationen zu Drosera regia:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 163 ff
WEB:
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Drosera rotundifolia

Herkunft: Von Alaska �ber Nordamerika bis Europa und Asien, auch in Deutschland vorkommend.
Name: Rundbl�ttriger Sonnentau
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, mehrj�hrig
Gr��e: bis zu 5 cm Durchmesser
Bl�te: wei�, selbstfertil (kleistogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Im Sommer warm mit viel Licht, idealerweise im Freien zu kultivieren, im Winter Ruheperiode mit 0-10�C, hoher Sphagnumanteil im Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Eine meiner Lieblingspflanzen. Ich wei� nicht so genau warum, vielleicht ist das beste Argument das erste Foto unten.
Drosera rotundifolia hat eine Besonderheit: sie w�chst auch bei uns in Deutschland in der freien Natur. Nun sage ich nicht wo, erstens weil sowieso schon viel zu viele Leute die Pflanzen dort rausrei�en, zweitens wei� ich es auch nicht genau ;)
Hier in Deutschland vorkommend hei�t nat�rlich auch: winterhart. Die im Handel angebotenen Pflanzen sind dies zwar anfangs nur bedingt, gew�hnt man sie aber langsam an die mitteldeutschen Fr�ste, so kann man sie im Winter beruhigt drau�en lassen. Weniger als -5�C sollten es aber auf keinen Fall sein. Eine Ruheperiode im Winter ben�tigt Drosera rotundifolia auf jeden Fall, die Temperaturen sollten w�hrend dieser Zeit durchschnittlich irgendwo zwischen 0�C und 10�C liegen und dabei m�glichst konstant sein.
Ansonsten f�hlen die kleinen runden Dinger sich bei mir �berall wohl: im Queensland-Terrarium bleiben sie hell und bekommen sehr langstielige Bl�tter, im Zimmer auf der Fensterbank und im Treibh�uschen bekommen sie sch�ne rote Tentakeln und drau�en im K�bel werden sie fast ganz rot. Dabei kann es vorkommen, dass mal eine einzieht, vermutlich wegen zu viel Sonne oder Trockenheit, sie treibt aber bald darauf wieder aus.
Was dieVermehrung betrifft, gibt es bei Drosera rotundifolia verschiedene M�glichkeiten: Samen keimen sehr gut, nur die Pflanzen zum Bl�hen zu bringen erfordert etwas Geduld. Sehr gute Ergebnisse habe ich mit Blattstecklingen erzielt.

Drosera rotundifolia Drosera rotundifolia


Weitere Informationen zu Drosera rotundifolia:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 136
WEB:
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Drosera slackii

Herkunft: S�dafrika, K�stengebirge
Name: benannt nach Entdecker Adrian Slack
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, mehrj�hrig
Gr��e: bis zu 6 cm Durchmesser
Bl�te: pink- bis violettfarbene Bl�ten
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne (kann sich knallrot f�rben), ganzj�hrig warm bei 20-35�C, bei zu geringer Luftfeuchte keine Klebetropfen, Sphagnumbeisatz zum Substrat empfehlenswert
Schwierigkeitsgrad:

Drosera slackii geh�rt zu den s�dafrikanischen Sonnentauen. Allerdings w�chst die Pflanze im Gegensatz zu den bekannten s�dafrikanischen Arten Drosera capensis und Drosera regia im Gebirge.
Drosera slackii w�chst rosettenf�rmig, wobei die Pflanzen auf Dauer aufgrund der unteren abgestorbenen Bl�tter etwas in die H�he wachsen k�nnen. Die Bl�tter sind im Gegensatz zu den meisten Sonnentauen sehr hart und stehen �hnlich wie bei Drosera venusta ein wenig nach oben. Die Blattbasis ist unbehaart, allerdings befinden sich auf der Unterseite der Bl�tter einige rote H�rchen. Diese erkennt man besonders gut bei neu austreibenden, noch nach innen eingerollten Bl�ttern.
Drosera slackii ist eine recht einfach zu haltende Art. Sie ben�tigt viel Sonne und kann problemlos im Anstauverfahren gehalten werden. Wie alle s�dafrikanischen Arten sollte sie im Winter warm durchkultiviert werden. Aufgrund ihrer Herkunft aus Gebirgsregionen darf es aber auch mal etwas k�hler werden.
Die Vermehrung erfolgt �ber Samen oder Blattstecklinge. W�hrend Blattstecklinge bei mir problemlos angingen, hatte ich bisher Probleme damit die Pflanze zum Bl�hen zu bekommen. Bis heute ist mir das nicht gelungen, weshalb ich auch noch nicht wei�, woran es liegt.

Drosera slackii


Weitere Informationen zu Drosera slackii:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 132
WEB:
http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera slackii





Drosera spatulata

Herkunft: S�dliches Japan, Australien und Neuseeland
Name:
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, mehrj�hrig
Gr��e: bis zu 4 cm Durchmesser
Bl�te: 5 pinkfarbene Bl�tenbl�tter, 3 gespaltene Griffel, selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne, ganzj�hrig warm bei 20-35�C, anspruchslos was Substrat und Luftfeuchte angeht
Schwierigkeitsgrad:

Alle Leute die ich fragte sagten immer: Unkraut! Vermehrt sich �berall! Rei� blo� immer die neuen Pflanzen raus, sonst hast du ein Problem!
Ich finde es sch�n, wenn die kleinen Pfl�nzchen aus allen T�pfen austreiben und die R�nder versch�nern. Aber das ist wohl Ansichtssache, manche m�gen es eben "sortiert".

Generell ist Drosera spatulata �hnlich leicht zu halten wie Drosera aliciae. Sie steht gerne sonnig und nimmt beliebiges n�hrstoffarmes Substrat an. Sie bleibt sehr klein und w�chst, was die Blattbildung angeht, trotzdem sehr schnell.
Es gibt verschiedene Formen, z.B. 'kanto' und 'kansai'. Ich habe nun erfahren, dass der Unterschied in der Blattform liegt: spatulata "kanto" hat wohl rundere Bl�tter als die normale Form. Die vielen weiteren Variet�ten ('lovellae', 'New Zealand'...) unterscheiden sich jeweils in Blattform, -farbe und Gr��e der Pflanze.
Diese vielen Variet�ten sind ein gro�es Problem bei Drosera spatulata: Immer wieder werden �hnlich aussehende Arten wie zum Beispiel Drosera montana von Z�chtern angeboten, die in Wirklichkeit nur irgendeine Variet�t von Drosera spatulata sind. Daher ist beim Kauf von diesen Pflanzen und besonders auch von Samen Vorsicht geboten.

Pflanzengruppe Bl�te (5 Bl�tenbl�tter, 3 Griffel)


Weitere Informationen zu Drosera spatulata:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 131, 134 ff| Carnivorous Plants of Australia Vol.3 von Allen Lowrie, S. 240 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.>> Arten >> Drosera >> Subtropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera spatulata | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera venusta

Herkunft: S�dafrika
Name:
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend mit halbhochwachsenen Bl�ttern, mehrj�hrig
Gr��e: bis zu 7 cm Durchmesser
Bl�te: pinkfarbene Bl�ten, selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne, ganzj�hrig warm bei 20-35�C, anspruchslos was Substrat und Luftfeuchte angeht
Schwierigkeitsgrad:

Drosera venusta ist ein rosettenf�rmiger Sonnentau, der aufrecht stehende Bl�tter bildet. Die Bl�tter sind von der Form her mit Drosera aliciae vergleichbar, sie knicken jedoch mit der Spitze nach hinten �ber. Die Pflanze erreicht einen Durchmesser von etwa 7 Zentimetern und kann bis zu 8 cm hoch wachsen.
Bei ganzj�hrigem hellen und warmen Standort l�sst sich die Pflanze gut halten. Die Vermehrung erfolgt am effektivsten �ber Blattstecklinge, welche sehr gut austreiben und schnell wachsen. �ltere Pflanzen bilden manchmal mehrere Triebe an einem Stamm, ob es allerdings empfehlenswert ist, die Pflanzen zu teilen, ist eher fraglich.
Alles in allem ist Drosera venusta eine sehr einfach zu haltende und sch�n anzusehende Pflanze.

Drosera venusta Blattspitze in Nahaufnahme Drosera venusta Blatt


Weitere Informationen zu Drosera venusta:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 134 f
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Subtropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera venusta | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera ?

Diese Pflanze habe ich vor einigen Jahren von einem Karnivorenanbieter unter dem Namen Drosera pumila bezogen. Drosera pumila (Synonym f�r Drosera biflora) ist jedoch eine aus Venezuela stammende Art und unterscheidet sich deutlich von meiner Pflanze.
Die Art, die ich bekommen habe, wird vermutlich eine afrikanische Art aus dem venusta/dielsiana/natalensis-Komplex sein. Hybridisierung w�rde ich auch nicht ausschlie�en. Auf jeden Fall ist sie sehr einfach zu halten, wird bei mir warm durchkultiviert und bildet flei�ig Bl�ten und Samen aus. Die Vermehrung �ber Blattstecklinge ist ebenfalls sehr einfach.

Unbekannte Drosera Bl�te